Dosieromat

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 8/17

Der Dosieromat dient der automatischen Dosierung bestimmter Zutaten insbesondere Schüttgut. Dieses wird zunächst in eine Vorrichtung gegeben und, gesteuert über eine App, in den jeweiligen Zielbehälter befördert. Eine Wägezelle misst gleichzeitig die geförderte Menge. Der Vorgang endet, wenn die in der App ausgewählte Menge erreicht ist

Die Zielgruppe des Dosieromaten bilden primär Menschen, die aufgrund körperlicher Behinderungen oder Beeinträchtigungen (z.B. Tremor, Spastik) feinmotorische Defizite haben, Zutaten möglichst genau abzumessen. Mithilfe des Dosieromaten soll diesen Menschen eine Möglichkeit geboten werden, eigenständig zu kochen oder zu backen.

Dadurch kann einer fehlenden Marktverfügbarkeit entgegengewirkt und ein Mehrwert durch mehr Barrierefreiheit geschaffen werden. Das System kann zudem beliebig erweitert werden, sodass diverse Zutaten auch parallel dosiert werden können.

In unserem spezifischen Anwendungsbereich ist jedoch lediglich ein Behälter für das Dosieren von Kaffeepulver geplant. Aber auch hier kann eine Erweiterung genutzt werden, um z.B. zwischen diversen Sorten von Kaffeepulver oder auch zwischen koffeiniert und entkoffeiniert oder anderen Eigenschaften zu unterscheiden.
Dieses System wurde im Rahmen des Moduls Eingebettete Systeme in Kooperation mit der Rheinbabenwerkstatt des Diakonischen Werks Gladbeck-Bottrop-Dorsten in Bottrop entwickelt und war für die Küche vorgesehen, um den vor Ort arbeitenden Kaffeezubereiter zu entlasten.

Weitere Details zum Projekt findet man im Wiki des HRW FabLabs unter: 
http://hrw-fablab.de/wiki/index.php?title=Dosieromat

„Eingebettete Systeme“ entstand im Rahmen des Projektes Emscher-Lippe-hoch-4.
Auf der Projektwebsite von Emscher-Lippe-hoch-4 finden sich nähere Informationen zum Projekt sowie eine Übersicht aller Ergebnisse aus „Eingebettete Systeme“:

https://el4.org/

https://el4.org/abschlussveranstaltung-des-kurses-eingebettete-systeme/


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