Die EinDollarBrille – Der Fabtalk

Letzten Freitag waren Marc Daferner und Karl Reinhard Fischer vom Projekt EinDollarBrille zu Gast an der Hochschule Ruhr West und präsentierten Ihre Arbeit.

Mehr als 150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Kinder können nicht lernen, Eltern können nicht arbeiten und für ihre Familien sorgen.
Die EinDollarBrille besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen. Sie wird von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft. Die Materialkosten: rund 1 US-Dollar.

Marc Daferner beschrieb das Projekt und seine Fortschritte am Beispiel der Arbeit in Burkina Faso (Westafrika).
Im Anschluß zeigte der Optiker Karl Reinhard Fischer den Vorgange der Brillengestell-Produktion mit Hilfe der projekteigenen Biegemaschine und lies die Besucher des Fabtalks auch selber Hand anlegen.

Karl Reinhard Fischer (2.v.l.) und Marc Daferner (3.v.l.) mit dem FabLab-Team

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EL4-Mitarbeiter*innen zu Besuch im inklusiven PIKSL Labor

Mitarbeiter*innen des Evaluationsteams waren am 30.1.2019 zu Besuch im inklusiven PIKSL Labor in Düsseldorf. Dort haben sie Fragebögen mit Klient*innen und Expert*innen getestet und diskutiert. Dank vieler spannender Rückmeldungen konnten die Fragebögen noch weiter verbessert werden.

Das PIKSL Labor ( http://piksl.net ) beschäftigt sich mit dem Abbau digitaler Barrieren. Dabei entwickeln Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam neue Ideen um den Zugang zu digitalen Medien für alle zu ermöglichen.

Netzwerktreffen der Smart Region Projekte

Das SmartNetworks-Projekt hat Mitarbeiter*innen aus allen Smart Region Projekten zum ersten Netzwerktreffen, im Anwenderzentrum h2 in Herten, geladen. In entspannter Atmosphäre wurden die einzelnen Projektziele und erste Arbeitsansätze vorgestellt und wichtige Kontakte geknüpft.

Lukas Hellwig und Michael Schäfer präsentierten das Projekt Emscher Lippe hoch 4.

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Bionische Hand aus dem 3D-Drucker

Lars aus dem FabLAb-Team hat sich dem Bau einer bionischen Hand aus dem 3D-Drucker angenommen.
Das Ergebnis kann sich bereits sehen lassen, besonders weil einige Hürden zu nehmen waren. Insbesondere die Beschaffung der Elekronik und der Schrauben und Federn war nicht trivial.
Umso schöner ist der Fortschritt anzusehen.
Im Rahmen unsereres Projektes Emscher-Lippe-hoch-4 wollen wir uns besonders dem Bau von Assistenzsystemen für Menschen mit Beeinträchtigungen widmen.
Bei dem Modell handelt es sich um ein Open-Source-Projekt namens HACKberry.
Mehr zu dem Projekt unter exiii-hackberry.com

Lars mit seinem Prototyp der HACKberry-Hand

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Lego Serious Play ist kein Kinderkram

Lego Serious Play (LSP) ist ein moderierter Prozess, der die Vorzüge des Spiels und des Modellierens mit Legosteinen mit den Belangen der Geschäftswelt verbindet. LSP kann in Unternehmen, Teams und auch mit Einzelpersonen eingesetzt werden und soll neue Ideen fördern, die Kommunikation verbessern und Problemlösungen beschleunigen. (Quelle: Wikipedia)

Wir versuchten uns an LSP und bildeten die derzeitige Situation und Wünsche für die weitere Arbeit im Projekt Emscher-Lippe hoch 4 ab. Das Ergebnis war eine in weiten Teilen positive Einschätzung. Die Punkte, die als Schwachstellen identifiziert wurden, lassen sich lösen.
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Projektmitarbeiter*innen besuchen den inklusiven Makerspace in Dortmund

Der inklusionsorientierte Makerspace in Dortmund bietet allen interessierten Besucher*innen einen kostenlosen Ort zum Austausch und zum Experimentieren im UK Büro der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund (WAD). Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigungen können dort Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Dazu wurden im Projekt SELFMADE ein inklusiver Design-Thinking Prozess und ein pädagogischer Ansatz entwickelt und gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigungen erprobt. Auf diese Weise können zum Beispiel individuelle Hilfsmittel entstehen, die sich gänzlich an den Bedarfen der Nutzer*innen orientieren. Es können aber auch Objekte mit 3D-Druckern ausgedruckt werden, die es bereits gibt. Besucher*innen können sich daher auch Modelle aus dem Internet ausdrucken.

Beteiligte von Emscher-Lippe⁴ haben den Makerspace am 6.12.2018 besucht und dort die Mitarbeiter*innen und das Konzept des Makerspaces kennengelernt, das im Rahmen von SELFMADE entstanden ist. Es wurden viele spannende Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. So wird die Barrierecheckliste aus dem Projekt SELFMADE eine Grundlage für die Barrierefreiheit des neu entstehenden FabLabs in Bottrop sowie für das neu entstehende mobile FabLab sein. Ebenso werden Erfahrungen mit dem pädagogischen Ansatz aus dem Projekt in Emscher-Lippe⁴ einfließen.