Emscher-Lippe 4

Digitalisierung im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung erleben

Worum geht es bei Emscher-Lippe4?

Unsere Ziele und Ideen

Soziale Innovationsprozesse anschieben

Sensibilisierung und Innovation für Stadt, Wirtschaft, Vereine und Interessierte, um sie mit den Möglichkeiten der Digitalisierung und neuen Kooperationsformen wie dem Co-Working vertraut zu machen.

Digitalkompetenz vermitteln

Informationsangebote für Arbeitnehmer*innen und Bürger*innen mit Beeinträchtigungen oder dem direkten Umfeld, mit denen u.a. Berührungsängste zum Thema Digitalisierung abgebaut werden sollen.

Unternehmen für digitale Innovationen aufschließen

Aktivierung von Unternehmen für digitale Prozesse und Fertigung. Darstellung von Möglichkeiten der Nutzung. Information und Sensibilisierung zu Potentialen im Rahmen von Angeboten mit Fokus auf Hilfs- und Assistenzmittel.

Digitale Fabrikationsmethoden erproben

Digitalisierung und digitale Fabrikation von hochindividuellen Hilfsmitteln, Assistenzsystemen und Individualprodukten, um die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in Arbeitswelt und Gesellschaft aufrecht zu erhalten und auszubauen.

Neueste Nachrichten

Was gibt es Neues im Projekt?

OHWL!

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 9/17

NutzerInnen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben zusätzliche Anforderungen an die visuelle Wahrnehmung: Besteht keine Möglichkeit einen direkten Kontakt mit dem Untergrund aufzunehmen und ist der Rollstuhl zusätzlich motorisiert sowie groß, wird das Sichtfeld jedoch stark eingeschränkt. Das gefahrlose Navigieren um Hindernisse wie Bodenschwellen oder Bordsteinkanten ist so nicht ohne weiteres möglich. Sind weitere Sinne wie Hören oder der Gleichgewichtssinn eingeschränkt, so entstehen auch hier Bedarfe die eingeschränkte Wahrnehmbarkeit der Umgebung zu unterstützen. Mittels unseres eingebetteten Systems soll in diesen Fällen der Informationsmangel über die Umgebung überbrückt und die Wahrnehmbarkeit erweitert werden.

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Eröffnung des Mini-FabLabs in der Rheinbarbenwerkstatt

Ein weiterer Beitrag zu einem der wesentlichen Ziele des Projektes Emscher-Lippe-hoch-4 ist gelungen. Das Mini-FabLab in den Rheinbarbenwerkstatt der Bottroper Werkstätten wurde erfolgreich eröffnet.

Wir haben mehrere Computer, 3D-Drucker und einen Vinylcutter in einem wunderbar eingerichteten Raum in der Rheinbarbenwerkstatt installiert. Die Technik steht nun allen Mitarbeitern dort direkt vor Ort zur Verfügung. Menschen mit Beeinträchtigungen können dort selbständig Hilfsmittel für das alltägliche Leben und auch ihren Arbeitsplatz herstellen.

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Dosieromat

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 8/17

Der Dosieromat dient der automatischen Dosierung bestimmter Zutaten insbesondere Schüttgut. Dieses wird zunächst in eine Vorrichtung gegeben und, gesteuert über eine App, in den jeweiligen Zielbehälter befördert. Eine Wägezelle misst gleichzeitig die geförderte Menge. Der Vorgang endet, wenn die in der App ausgewählte Menge erreicht ist

Die Zielgruppe des Dosieromaten bilden primär Menschen, die aufgrund körperlicher Behinderungen oder Beeinträchtigungen (z.B. Tremor, Spastik) feinmotorische Defizite haben, Zutaten möglichst genau abzumessen. Mithilfe des Dosieromaten soll diesen Menschen eine Möglichkeit geboten werden, eigenständig zu kochen oder zu backen.

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Morpheus

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 7/17

Morpheus ist ein Kollisionserkennungs-System für Rollstühle, das dem Benutzer eine sichere und kollisionsfreie Fortbewegung ermöglicht.
Das System umfasst mehrere Ultraschallsensoren, sowie zwei Mikrocontroller und 3D-gedruckte Halterungen und Boxen, um mögliche Gefahrenobjekte
zuverlässig zu erkennen.

Aufgrund der nicht immer möglichen Rundumsicht und der fehlenden Flexibilität müssen sich gerade Rollstuhlfahrer sehr intensiv mit ihrer Umgebung auseinandersetzen, um potenzielle Gefahrenquellen von Anfang an minimieren zu können.

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Geräuschbenachrichtigungen für gehörlose Menschen

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 6/17


Gehörlosigkeit oder Einschränkungen des Hörens stellen Betroffene vor elementare Probleme. Wichtige auditive Signale, wie etwa ein Alarmsignal, werden nicht oder nur ganz schwach vom Gehör erfasst. Dies kann vor allem in Notsituationen lebensentscheidende Folgen haben. Abseits von Notsituationen sind auch alltägliche Gegebenheiten weitreichend betroffen: Ein Klopfen an der Tür, ein laufender Wasserhahn oder ein sich anbahnendes Gewitter sind nur wenige Beispiele hierfür. Um dies zu kompensieren, entscheidet das entwickelte System, ob es den Nutzer oder die Nutzerin benachrichtigen soll. Hierfür werden kontinuierlich alle Umgebungsgeräusche durch ein Mikrofon aufgezeichnet und analysiert. Das Programm begutachtet die auditiven Signale und entscheidet, ob der Nutzer bzw. die Nutzerin per SMS benachrichtigt wird.

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FabLab-Team gewinnt 2. Platz im HRW Starters Ideenwettbewerb der Hochschule Ruhr West

Mit Ihrem Morphbot gewinnt das Team mit Lena Hagenauer, Carolin Schröder und Tim Schout den 2. Platz im Ideenwettbewerb. Hiermit konnten Sie bei 30 Einreichungen einen beachtlichen Erfolg erzielen.

Es konnten sich Einzelperson oderTeams bewerben. Teilnahmeberechtigt waren alle Mitglieder der HRW: Studierende aller Fachrichtungen, Absolvent*innen und Absolventen aller Fachrichtungen Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen und Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung.
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Bild: Stefan Geisler

CARDMASTER-EXTREME

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 5/17

Der Cardmaster EXTREME ist ein Gerät, welches motorisch eingeschränkte Menschen beim eigenständigen Kartenspielen unterstützen soll. Dazu gibt es Karten einzeln aus, so dass diese leichter zu fassen sind – im Gegensatz zur Aufnahme von Spielstapel – und dreht sich zum jeweiligen Mitspieler. Die Kartenausgabe erfolgt auf ein Handsignal. Dabei wird ungefähr 3⁄4 der Karte ausgegeben, so dass sich die Karten leicht fassen lässt (Nach Absprache mit unserem Nutzer Sebastian). Das Drehen des Kartengebers erfolgt auf das Drücken eines Buttons hin. Ob sich der Kartengeber nun um 180°, um 120° oder um 90° dreht, hängt von der Anzahl der Mitspieler ab. Das kann zu Beginn des Spiels in der ebenfalls dazugehörigen App angegeben werden.

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„Telefonanlagensignal“-Anzeige

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 4/17

Zusammen mit der Rhein-Barben Werkstatt in Bottrop haben wir uns für ein Projekt entschieden, welches ungestörtes Telefonieren für die Mitarbeiter an der Zentrale ermöglicht. Aktuell ist ein kabelgebundenes Telefon vorhanden um Anrufe entgegenzunehmen. Dieses ist mit einem speziellen Headset verbunden, welches den Mitarbeitern ein einfaches annehmen von Gesprächen ermöglicht. Sobald ein eingehender Anruf am Headset angenommen wird, fährt an dem Telefon der Höhrer hoch, wodurch das Telefonat zustande kommt. Da dieser Vorgang aber kaum zu sehen ist und das Telefon hinter der Rezeption steht lässt sich nicht erkennen ob die Mitarbeiter aktuell Telefonieren.

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Bloons

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 3/17

Im Rahmen des Moduls Eingebettete Systeme entstand in Kooperation mit der Rheinbabenwerkstatt Bottrop das Projekt BLOONS. Das Ergebnis des Projektes setzt sich aus zwei Prototypen zusammen, welche es Nutzern mit verschiedensten Beeinträchtigungen ermöglicht selbstständig Luftballons zu sortieren und in Kunststofftüten zu verpacken. Der erste Prototyp beschränkt sich dabei auf die Unterstützung der Sortierung, der zweite ermöglicht das einhändige Verpacken der Ballons indem er die Tüten öffnet und offenhält.

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TellMe

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 2/17

Wöchentlich stellen wir hier die einzelnen Ergebnisse des Kurses „Eingebettete Systeme“ vor. Heute: TellMe

TellMe ist ein simples Device, das Menschen mit Sehbehinderung oder Konzentrationsschwäche die Aufnahme von Informationen in Textform erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht. Es besteht im Wesentlichen aus einer Kamera und einem Knopf, bei dessen Betätigung der Text im Blickfeld der Kamera über sich in der Umgebung befindende Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher vorgelesen wird. Um insbesondere motorisch eingeschränkten Nutzern die Bedienung zu ermöglichen, wurde TellMe als feststehendes Gerät konzipiert, dessen Kamera mit einem geweglichen Arm zusätzlich ausgerichtet werden kann.

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Frühwarnsystem für Inkontinenz

Ergebnisse aus Kurs „Eingebettete Systeme“
Einzelprojekt 1/17


Wöchentlich stellen wir hier die einzelnen Ergebnisse des Kurses „Eingebettete Systeme“ vor. Heute: Das Warnsystem für Inkontinenz.

Pflege und Schutz der Haut sind bei bettlägerigen und inkontinenten Menschen enorm wichtig. Bestimmte Inhaltsstoffe im Urin können die Haut angreifen und so Schäden verursachen. Deshalb muss ein längerer Kontakt mit Urin bzw. der nassen Bettwäsche vermieden werden. Der für die bettlägerige Person verantwortliche Pfleger muss dafür in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchführen, was in der Praxis nur schwer möglich ist, da meist mehrere Personen gleichzeitig betreut werden müssen.

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Einladung zum DIGITAL DINNER by SMART NETWORKS am Mittwoch, 27.03.2019, 15:00 Uhr

Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen bewegen Firmen, Organisationen und Menschen rund um den Globus.
Aber wissen Sie eigentlich, wie digital die Emscher-Lippe-Region heute schon ist?
Wieviel Potential noch in ihr schlummert?
Und wie wir dieses gemeinsam wecken können?

Werden Sie Teil von SMART NETWORKS! Im Netzwerk machen wir Emscher-Lippe zur digitalen Modellregion „SMART REGION“.
Feiern Sie mit uns den Projektauftakt von SMART NETWORKS beim DIGITAL DINNER und bringen Sie sich up-to-date über alles, was zwischen Emscher und Lippe digital ist.

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